So. Nachdem ich in den sieben staatlichen Schauspielschulen, an denen ich bisher vorgesprochen hab, immer nach der ersten Runde abgelehnt worden bin, (mit Ausnahme von Hannover, wo ich’s bis in Runde “1B” geschafft hab), bin ich jetzt in der achten Schule – Stuttgart – in die zweite und dann sogar in die dritte und letzte Runde gekommen. Von den mindestes 500 Bewerbern für Stuttgart (auf 8 Plätze), waren etwa 40 an meinem Vorsprechtag da. Davon sind 4 in die zweite Runde gekommen und davon dann drei in die Finalrunde. Das war am 9. Juni und wir sind dann für den 18. wieder eingeladen worden, zusammen mit allen, die’s an den anderen Vorsprechtagen in die dritte Runde geschafft haben. Mit mir 24 Leute. 11 Jungs, 23 Mädchen. Die Studienplätze haben schließlich 5 Jungs und 3 Mädchen bekommen.
Ich bin nicht genommen worden, aber immerhin war ich ja nach Einschätzung der Stuttgarter Jury einer der 24 besten. Von 500. Ich bin also ganz zufrieden mit mir.
Wir mussten an dem Tag sehr lange warten. Es waren wohl so etwa 10 Stunden, bis ich dran war, dann natürlich entsprechend nervös, zumal ich auch nach der zweiten Runde noch ein neues Stück vorbereiten musste und ich noch nicht so textsicher war, wie ich’s gern gehabt hätte. In der langen Wartezeit hab ich mich etwas mit den Studenten unterhalten, die uns durch den Tag begleitet haben, und wir kamen auf das Thema, was man wirklich nicht von der Prüfungskommission hören will, wenn man sich gerade die Seele aus dem Leib gespielt hat.
Hier der Vorschlag einer Studentin, den ich sehr großartig fand:
