Aus meinem Skizzenbuch.

26. März 2012

Eine neue Kategorie: “Skizzenbuch”!

Hatte Abschlussdienst im Kino, musste also warten, bis alle Filme durch und alle Leute draußen waren. Spät abends in einem stillen, größtenteils abgeschlossenen und reduziert beleuteten Kinofoyer zu sitzen, hat was sehr eigenes, fast meditatives. Und wenn ich dann noch meine Zeichensachen dabei hab, konzentriert sich die Energie um mich herum, meine Kreativität ballt sich zusammen, bricht aus mir heraus und schenkt mir die Möglichkeit, etwas großes, wichtiges zu erschaffen… sollte man meinen. Tatsächlich kommt aber nur sowas dabei rum:

 

 

Mein Soundtrack:  Snow Patrol – Make this go on forever

Angry Bird.

7. März 2012

Keine Ahnung, was das soll. Hab einfach drauf los gezeichnet und das ist dabei rausgekommen.

 

 

 

Mein Soundtrack: Travis – 3 Times And You Lose

Suppe.

8. November 2011


 

Aktuelle Stimmung: Fleet Foxes – Mykonos

Das werde ich jetzt immer dazu schreiben – Sozusagen der Soundtrack zu meinem Leben.

Vorsprechen.

20. Juni 2011

So. Nachdem ich in den sieben staatlichen Schauspielschulen, an denen ich bisher vorgesprochen hab, immer nach der ersten Runde abgelehnt worden bin, (mit Ausnahme von Hannover, wo ich’s bis in Runde “1B” geschafft hab), bin ich jetzt in der achten Schule – Stuttgart – in die zweite und dann sogar in die dritte und letzte Runde gekommen. Von den mindestes 500 Bewerbern für Stuttgart (auf 8 Plätze), waren etwa 40 an meinem Vorsprechtag da. Davon sind 4 in die zweite Runde gekommen und davon dann drei in die Finalrunde. Das war am 9. Juni und wir sind dann für den 18. wieder eingeladen worden, zusammen mit allen, die’s an den anderen Vorsprechtagen in die dritte Runde geschafft haben. Mit mir 24 Leute. 11 Jungs, 23 Mädchen. Die Studienplätze haben schließlich 5 Jungs und 3 Mädchen bekommen.

Ich bin nicht genommen worden, aber immerhin war ich ja nach Einschätzung der Stuttgarter Jury einer der 24 besten. Von 500. Ich bin also ganz zufrieden mit mir.

Wir mussten an dem Tag sehr lange warten. Es waren wohl so etwa 10 Stunden, bis ich dran war, dann natürlich entsprechend nervös, zumal ich auch nach der zweiten Runde noch ein neues Stück vorbereiten musste und ich noch nicht so textsicher war, wie ich’s gern gehabt hätte. In der langen Wartezeit hab ich mich etwas mit den Studenten unterhalten, die uns durch den Tag begleitet haben, und wir kamen auf das Thema, was man wirklich nicht von der Prüfungskommission hören will, wenn man sich gerade die Seele aus dem Leib gespielt hat.

Hier der Vorschlag einer Studentin, den ich sehr großartig fand:

Hm.

5. Mai 2011

Dschieses!

23. März 2011

Nach über einer Woche mit Husten und Fieber im Bett, auf zitternden Beinen ins Bad gewankt und den unvermeidliche Blick in den Spiegel geworfen.

 

(Übrigens scheint irgendjemand irgendwas repariert zu haben, jedenfalls braucht WordPress jetzt nicht mehr ‘ne Stunde, um mich in meinen Admin-Bereich zu lassen. Cool. Wer auch immer das war – Danke!)

nicht so einfach…

8. März 2011

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…und damit jetzt keiner traurig ist:

31. Januar 2011

Wo ich grade dabei bin, (und WordPress schon über ne Stunde laden musste, bis ich den anderen Artikel schreiben konnte – wenn das hier jemand liest, der WordPress und das Problem kennt, darf er sich gerne melden) hier noch was weniger düsteres.

Ich hab das hier mal vor Jahren beim Aquarellmalen auf das Schmierpapier gekritzelt. Daher der Hintergrund. Mein Bruder mag die Zeichnung sehr und hat mich dazu überredet, sie mal hoch zu laden.

Bored Birds

Ablehnung.

31. Januar 2011

Obwohl ich weiß, dass es völlig normal ist, bei Vorsprechen an Schauspielschulen oft abgelehnt zu werden und dass das auch den ganz Großen passiert ist, nagt es doch gerade ganz schön an mir.

Ich war am 13. Januar in Berlin, am 14. in München und am 27. in Essen. Drei Schulen, drei Absagen. Je nachdem, wie es mir geht, kann ich das gut oder weniger gut wegstecken. Nach Essen ging’s mir beschissen. Ich konnte nicht alles geben, was ich hab. Ich bin nicht richtig in die Rolle reingekommen, ich hab gestottert und Text vergessen… und laut Jury bin ich zu brav. In Berlin und München war’s hauptsächlich Geschmacksache, ob sie mich haben wollten, oder nicht. Da war ich mit mir zufrieden. Diesmal lag’s eindeutig an mir. Naja. Langsam geht’s aber wieder. Morgen fahr ich nach Ludwigsburg, wo übermorgen mein nächstes Vorsprechen ist.

(Falls man’s nicht erkennt: Das bin ich, wie ich mit der dritten Ablehnung “fertig werde”.)

mir geht’s nicht so toll…

9. Dezember 2010

Ich hab die Monologe, die ich mir bisher ausgesucht hatte, in einer Panikaktion alle verworfen. Mir ist klar geworden, dass “männlich”, “in meinem Alter” und “nicht total scheiße” die einzigen Kriterien waren, nach denen ich meine Monologe bisher ausgewählt hab und bei der Wichtigkeit der bevorstehenden Vorsprechen sollte ich Rollen haben, die mir auch etwas bedeuten. Wenn ich mir irgendwelche Hoffnungen machen will, irgendwo angenommen zu werden, brauche ich mehr als nur “hab nix besseres gefunden”… und jetzt schlägt langsam die Verzweiflung über mir zusammen.

(Add “Hallelujah” by Jeff Buckley for the best desperation experience.)


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